Im Rahmen seiner Tour durch alle zwölf Bezirke hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, kürzlich die in Marzahn ansässige Inventux Technologies AG besucht, ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen spezialisiert hat. In Begleitung von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Medien hat sich Wowereit bei Inventux über die zukunftsweisende Produktion schadstofffreier mikromorpher Dünnschicht-Solarmodule informiert. Inventux habe erst kürzlich mit einem Wirkungsgradsprung auf 10 Prozent seine Technologieführerschaft untermauern können, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Mit dem Start neuer, noch hochleistungsfähigerer Photovoltaik-Module der "HIT"-N-Serie übertrifft die SANYO Component Europe GmbH ihren eigenen Wirkungsgradrekord: Die neuen "HIT N235SE10"-Module haben einen Zellwirkungsgrad von 21,1 % und eine Modulleistung von 235W, berichtet SANYO in einer Pressemitteilung. Noch im September 2010 seien die neuen Produkte in ganz Europa erhältlich. Mit den neuen Modulen biete SANYO seinen Kunden noch mehr Leistung pro Quadratmeter und dadurch zusätzliche Vorteile im Hinblick auf die in vielen europäischen Ländern geltenden Programme zur Solarstrom-Einspeisevergütung.
Das Berliner Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll. weist auf eine überraschende Ausweitung der Vergütungsfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen durch die letzte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hin, für die die zum 01.07.2010 und 01.10.2010 vorgesehenen Einmaldegressionen bis Jahresende zudem nicht gelten. Photovoltaik-Anlagen in Gewerbe- oder Industriegebieten, die bereits vor dem 01.01.2010 in einem Bebauungsplan festgesetzt waren, seien nach der am 11.08.2010 verkündeten Gesetzesänderung unabhängig von den ansonsten geltenden Flächenkriterien vergütungsfähig und bei einer Inbetriebnahme bis Ende 2010 nach den vor dem 01.07.2010 geltenden Vergütungssätzen zu vergüten, so das Anwaltsbüro.
Zur diesjährigen 25th European Photovoltaic Solar Energy Con-ference and Exhibition (PVSEC), vom 6. bis 9. September 2010 in Valencia/Spanien, stellt die Herbert Arnold GmbH & Co. KG (Weilburg/Deutschland) erstmals ihre neue Dünnblatt-Sägetechnik mit der Maschine Typ 72/360 vor. Die neue Produkt-generation der Dünnblatt-Sägetechnik sei speziell für die Aufga-ben Croppen und Quadrieren von Silizium-Säulen, auch Bricks genannt, konzipiert. Diese Technik greife auf das bewährte Kreis-sägeblatt zurück und zeichne sich durch zusätzliche Vorteile aus, die für eine kostenbewusste Säulenfertigung entscheidend sind, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert das beschlossene Modell zur Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke scharf. "Nun ist die Katze aus dem Sack, die Atommeiler sollen bis zu 14 Jahre länger am Netz bleiben, als im Atomkonsens von 2000 festgelegt. Damit wird das lang angekündigte Energiekonzept der Bundesregierung endgültig zur Farce", urteilt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Die Atomlobby habe sich mit ihren dreisten Forderungen auf ganzer Linie durchgesetzt. "Mit ihrer Klientel-Politik für die vier großen Stromkonzerne gefährdet Angela Merkel zukunftsweisende Milliardeninvestitionen in Erneuerbare Energien. Das Nachsehen haben alle diejenigen, die ernsthaft an einem zukunftsfähigen Energiesystem arbeiten.