Das SOLAR VALLEY Sachsen-Anhalt geht gestärkt aus der Krise hervor. Das unterstreicht beispielsweise der kürzlich veröffentlichte Geschäftsbericht des Photovoltaik-Herstellers Q-Cells SE aus Bitterfeld. Das Solar-Unternehmen hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2010 um 44% erhöht. Sachsen-Anhalt bleibe auch nach der Krise die weltweit führende Region für die Herstellung von Solartechnologien, so die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH in einer Pressemitteilung. Das SOLAR VALLEY sei außerdem die Region mit der höchsten Dichte an Photovoltaik-Unternehmen weltweit.
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch (Bonn) hat eine erste Kurzanalyse der von der Bundesregierung vorgelegten Szenarien zum künftigen Energiekonzept Deutschlands erstellt. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Verlängerungsszenarien für die Nutzung der Atomkraft nicht fair mit dem Ausstiegsszenario verglichen werden. "Politische Vorgaben lassen den Atomausstieg schlecht aussehen. Es ist wenig plausibel, warum bei einem Atomausstieg die Energieeffizienz weniger Fortschritte machen sollte. Viele Experten sehen eine Laufzeitverlängerung als Bremsklotz für den Ausbau der erneuerbaren Energien - die vorgelegten Verlängerungsszenarien sehen hier im Gegenteil einen beschleunigten Ausbau", kommentiert Jan Burck, Klima- und Energieexperte bei Germanwatch.
Titanoxid ist eine chemische Verbindung von Titan und Sauerstoff. Mit den möglichen Anwendungsgebieten dieses Materials beschäftigt sich vom 7. bis 10. September 2010 der internationale CECAM-Workshop "Titania for all seasons: Multifunctionality of an undercover semiconductor" an der Universität Bremen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bremen Center for Computational Materials Science der Universität Bremen. Dazu treffen sich über 80 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, die an verschiedenen Anwendungen von Titanoxid zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Sicherung einer sauberen Umwelt interessiert sind. Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche Anwendungen wie etwa Photovoltaik, Wasserspaltung oder Photokatalyse.
Das Berliner Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll. weist auf eine überraschende Ausweitung der Vergütungsfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen durch die letzte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hin, für die die zum 01.07.2010 und 01.10.2010 vorgesehenen Einmaldegressionen bis Jahresende zudem nicht gelten. Photovoltaik-Anlagen in Gewerbe- oder Industriegebieten, die bereits vor dem 01.01.2010 in einem Bebauungsplan festgesetzt waren, seien nach der am 11.08.2010 verkündeten Gesetzesänderung unabhängig von den ansonsten geltenden Flächenkriterien vergütungsfähig und bei einer Inbetriebnahme bis Ende 2010 nach den vor dem 01.07.2010 geltenden Vergütungssätzen zu vergüten, so das Anwaltsbüro.
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch (Bonn) hat eine erste Kurzanalyse der von der Bundesregierung vorgelegten Szenarien zum künftigen Energiekonzept Deutschlands erstellt. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Verlängerungsszenarien für die Nutzung der Atomkraft nicht fair mit dem Ausstiegsszenario verglichen werden. "Politische Vorgaben lassen den Atomausstieg schlecht aussehen. Es ist wenig plausibel, warum bei einem Atomausstieg die Energieeffizienz weniger Fortschritte machen sollte. Viele Experten sehen eine Laufzeitverlängerung als Bremsklotz für den Ausbau der erneuerbaren Energien - die vorgelegten Verlängerungsszenarien sehen hier im Gegenteil einen beschleunigten Ausbau", kommentiert Jan Burck, Klima- und Energieexperte bei Germanwatch.